Die Glasbläserin (Historischer Roman) by Petra Durst-Benning

By Petra Durst-Benning

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Die Vermessung der sozialen Welt: Neoliberalismus - extreme Rechte - Migration im Fokus der Debatte

Der Band legt eine kritische Zeitdiagnose und sozialwissenschaftliche examine der aktuellen sozialen und politischen Verhältnisse des 21. Jahrhunderts vor. Die Autorinnen und Autoren nehmen eine ? Vermessung der sozialen Welt? vor. Ausgangspunkt sind Prozesse der neoliberalen Globalisierung, die nahezu alle Lebensbereiche prägen und durchdringen.

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Terrorismusforschung in Deutschland (Sonderheft der Zeitschrift für Außen- und Sicherheitspolitik)

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Der 6. Band der Eifel-SerieEin Motorjournalist aus Adenau stirbt - angeblich an einem Herzinfarkt. Aber der Spezialist f? r Fragen rund um den N? rburgring hat etwas recherchiert, das - w? rde es bekannt - eine Autofirma zu einer unglaublich teuren R? ckrufaktion zwingen w? rde. Und so taucht Pfeifenraucher und Katzenfreund Siggi Baumeister in die skurrile Welt des N?

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Normalerweise ließ sie sich das größte Stück der zwanzig Meilen langen Strecke von einem der Fuhrwerke mitnehmen, heute jedoch winkte sie jeden weiter, der Anstalten machte, anzuhalten. Die leeren Schubfächer in Vaters Schlafzimmer ließen sie selbst mit den paar Pfennigen Fahrgeld, die die Kutscher verlangten, geizen. Der Weg war an manchen Stellen vom Regen der vergangenen Tage so aufgeweicht, dass Johanna immer wieder in den Wald gehen musste, um nicht bis zu den Knöcheln im Matsch zu versinken.

Und so war es ihnen schon vor langer Zeit zum Ritual geworden, Johannas Rückkehr aus Sonneberg mit Kaffee, süßem Brot und frisch eingelegtem Hering, den sie ebenfalls aus der Stadt mitbrachte, zu feiern. Es waren diese kleinen Gewohnheiten, die sich herumsprachen und Joost Steinmann den Ruf einbrachten, eine »Weiberwirtschaft« zu haben. Dabei war es keineswegs so, dass Joosts Töchter Narrenfreiheit besaßen: In den eigenen vier Wänden hatten sie zwar tatsächlich mehr Freiheiten als andere Mädchen in ihrem Alter.

Sie atmete tief durch. Als er dann mit dem »neumodischen Kram« so gut zurechtkam, war Joost stolz gewesen wie eine Sau mit achtzehn Ferkeln! Die heißere Flamme ermöglichte es ihm, noch dünnwandigere Flakons und Gläser zu blasen als zuvor. Von da an war kein Abend vergangen, an dem er nicht versucht hätte, die wenigen Glasbläser an seinem Stammtisch, die noch keinen Anschluss ans Gaswerk hatten, von dessen Vorzügen zu überzeugen. Ihr Vater. Er würde ihr so fehlen. Schon jetzt fühlte sich ihr Herz an wie eine große, klaffende Wunde.

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