Das wilde Land by Heinz G. Konsalik

By Heinz G. Konsalik

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Die Vermessung der sozialen Welt: Neoliberalismus - extreme Rechte - Migration im Fokus der Debatte

Der Band legt eine kritische Zeitdiagnose und sozialwissenschaftliche examine der aktuellen sozialen und politischen Verhältnisse des 21. Jahrhunderts vor. Die Autorinnen und Autoren nehmen eine ? Vermessung der sozialen Welt? vor. Ausgangspunkt sind Prozesse der neoliberalen Globalisierung, die nahezu alle Lebensbereiche prägen und durchdringen.

Bildungsungleichheit revisited: Bildung und soziale Ungleichheit vom Kindergarten bis zur Hochschule 2. Auflage

„Bildungsungleichheit revisited“ greift die in den letzten Jahren wieder verst? rkten Bem? hungen einer empirischen examine und theoretischen Erkl? rung von sozialen Ungleichheiten auf. In den Beitr? gen wird nach Ph? nomenen der sozialen Ungleichheit in allen wichtigen Bildungsbereichen entlang des Lebenslaufes – additionally vom Kindergarten bis zur Hochschule bzw.

Terrorismusforschung in Deutschland (Sonderheft der Zeitschrift für Außen- und Sicherheitspolitik)

Die Terrorismusforschung gewinnt als eigenes Forschungsfeld der Politikwissenschaft zunehmend an Bedeutung. Nach dem eleven. September 2001 wurden insbesondere im angels? chsischen Teil der Welt unz? hlige B? cher ? ber das Thema verfasst, Konferenzen organisiert und neben Forschungsprojekten auch eine ganze Reihe von Fachzeitschriften ins Leben gerufen.

Eifel-Rallye (Kriminalroman, 6. Band der Eifel-Serie)

Der 6. Band der Eifel-SerieEin Motorjournalist aus Adenau stirbt - angeblich an einem Herzinfarkt. Aber der Spezialist f? r Fragen rund um den N? rburgring hat etwas recherchiert, das - w? rde es bekannt - eine Autofirma zu einer unglaublich teuren R? ckrufaktion zwingen w? rde. Und so taucht Pfeifenraucher und Katzenfreund Siggi Baumeister in die skurrile Welt des N?

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Schon immer hatte in Russland unvorstellbarer Reichtum neben bitterstem Elend existiert, und Heimwald fragte sich oft, wie der Armselige diese Gegensätze überhaupt ertragen konnte. Aber er ertrug sie – meist sogar mit einer lächelnden Gelassenheit, die ihn, den Deutschen, mit Bewunderung erfüllte: »Das ist eben so, Brüderchen. Vielleicht 45 wird's ja irgendwann besser, vielleicht auch nicht. Soll ich mir deswegen den Schädel an der Wand einrennen? Der Wand wird das nichts ausmachen, aber meinem dummen Kopf.

Ich habe Großväterchen eine gute Nacht gewünscht und bin zur Arbeit gefahren. Und heute früh, als ich heimkam, war er verschwunden. « Filjakow schüttelte den Kopf. »Nein. Aber wäre es nicht möglich, dass er einfach fortgegangen ist? Zum Angeln meinetwegen, oder einen Besuch machen? « »Dann hätte er mir einen Zettel auf den Küchentisch gelegt«, antwortete Nina. »Nein, nein, Herr Kommissar, man hat ihn gewaltsam aus dem Haus gezerrt. Und wenn es nicht Ihre Leute waren, dann … dann ist er entführt worden.

Man half den Bedrängten – ebenso wie man bereit war, auch anderen gefällig zu sein. Die einen brauchten Waffen, weil sie verfolgt 42 und unterjocht wurden. Die anderen hingen, Gott sei's geklagt, an der Nadel, gierten nach Drogen, ohne die sie nicht mehr existieren konnten, und wieder andere fluchten und stöhnten, weil die Zigaretten geradezu unerschwinglich teuer geworden waren. War es da nicht Menschenpflicht, ihnen unter die Arme zu greifen? Man befriedigte ihre Bedürfnisse – und aus diesem Blickwinkel betrachtet, war man fast ein Wohltäter.

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