Baustatik: Teil 1 Grundlagen by Gottfried C O Lohmeyer

By Gottfried C O Lohmeyer

Modeme Baukonstruktionen erfordern ein sorgfältiges Planen, Konstruieren und Ausfüh­ ren. Dazu sind solide Kenntnisse der Baustatik nötig. Dies gilt nicht nur für den Konstrukteur und Statiker, sondern auch für den Planenden im Architekturbüro und den Bauleiter auf der Baustelle. Bei der Planung, Konstruktion und Ausführung eines Bauwerkes ist nicht nur seine Funk­ tion ausschlaggebend. Um Bauschäden zu vermeiden, müssen die Baustoffe entsprechend ihren Eigenschaften eingesetzt werden; die Bauteile sind unter Beachtung ihrer statischen Bedeutung zu konstruieren und die jeweils neuesten Erkenntnisse der Bauphysik zu berücksichtigen. Das vorliegende zweiteilige Werk vermittelt die wichtigen einfachen statischen Gesetze und deren Anwendung im Rahmen einer technischen Allgemeinbildung; es dient nicht der Ausbildung spezialisierter Statiker. Manche Probleme werden daher bewußt vereinfacht und dem Zweck des Buches entsprechend besonders praxisnah dargestellt. Viele durchgerechne­ te Beispiele erläutern und vertiefen die Darstellung; eine sehr große Zahl von Übungsaufga­ ben, deren Lösungen am Bandende gebracht werden, soll zur sicheren Handhabung und breiten Anwendung des Stoffes befähigen. Die beiden Bände werden daher vielen in der Bautechnik Tätigen eine Hilfe bei der Lösung üblicher statischer Probleme sein; sie sind zum Selbststudium geeignet. Teil 1 "Grundlagen" geht auf die wichtigsten Probleme der einfachen Statik ein. Ohne komplizierte theoretische Ableitungen werden die Formeln entWickelt und dargestellt, die zur Bestimmung der äußeren und inneren Kräfte in den Bauteilen erforderlich sind. Besondere mathematische Kenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Teil 2 "Festigkeitslehre" erklärt die Beanspruchung der Bauteile und die Bemessung von Konstruktionsteilen aus Holz, Mauerwerk, Beton und Stahl sowie die Bodenpressung.

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Unter dem Schwerpunkt einer Fläche stellt man sich den Schwerpunkt eines sehr dünnen scheibenförmigen Körpers vor. Meist sind die untersuchten Flächen ja auch die Querschnittsflächen von Körpern. 6). 7). 1). Der Schwerpunkt liegt im Schnittpunkt der Diagonalen. Das gleiche gilt für Rechteck- und Quadratflächen. 2). Der Schwerpunkt liegt im Schnittpunkt der Seitenhalbierenden. Die Längen der Seitenhalbierenden werden durch den Schwerpunkt zu 1/3 und 2/3 geteilt. 3). Der Schwerpunkt liegt auf der Verbindungslinie der Mittelpunkte der parallelen Seiten und auf der Verbindungslinie der verlängerten parallelen Seiten.

A i aO=R-= ao = ao = bl 65 kN F,' a, + 5 kN = + F2 . 0 Beispiele zur Übung 1. 2). a) Wie groß ist die Resultierende? b) Wo liegt die Resultierende, ao = ? = 1,2 m eine Last 2. 3). a) Wie groß ist die Resultierende? b) Wie groß ist der Abstand ao von der linken Auflagerkante? 3 Unterzug unter vier Deckenträgern 3. Ein Lastkraftwagen steht auf einer Brücke. 4). a) Wie groß ist die Resultierende? b) Wie groß ist der Abstand ao gemessen von der linken Brückenauflagerkante? 4. 5). a) Wieviel kN beträgt die Resultierende?

Die algebraische Summe der beiden Kräfte ist gleich Null, und es 34 2 Wirkung der Kräfte erfolgt keine Verschiebung des Körpers. Der Körper befindet sich aber trotzdem nicht in Ruhe, da er gedreht wird. Ein Kräftepaar ist die Ursache der Drehung eines Körpers. Es besitzt ein Drehvermögen. 4 Moment Das Drehvermögen eines Kräftepaares bezeichnet man als Drehmoment M. Ein Drehmoment ist abhängig von der Größe und von dem Abstand der Kräfte des Kräftepaares. Erhöht man die Kraft, dann wird das Drehmoment größer.

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