Augenblicke der Geschichte, Band 1: Das Mittelalter by Günther Bentele

By Günther Bentele

So wird Geschichte lebendig!

In shape von spannenden Erzählungen, Briefen und historischen Berichten entführen fiktive historische Zeitzeugen in die faszinierende Welt des Mittelalters. Sie berichten von ihrer Begegnung mit Karl dem Großen, begleiten Heinrich IV. auf seinem Gang nach Canossa oder nehmen am Kreuzzug Friedrich Barbarossas teil. Sie erzählen von Raubrittern, Minnesängern und der Großen Pest, beschreiben die sozialen Lebensumstände und wirtschaftlichen Bedingungen. In kurzen Einleitungen und auf einer Zeitleiste werden die einzelnen Geschichten jeweils in ihrem historischen Kontext verortet. Es sind mit Bedacht ausgewählte Momentaufnahmen der Geschichte, die Wissen nicht nur vermitteln, sondern auch Spaß machen und zum Weiterlesen anregen.

• Zum Nachschlagen und Festlesen
• Spannende und unterhaltsame Einblicke ins Mittelalter
• Orientiert sich an den Lehrplänen für den Geschichtsunterricht
• Wunderschöne Geschenkausstattung

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Lange Stille. Die Richter sahen den Kaiser an. Der schaute ernst vor sich hin. Die Verurteilten blickten zu Boden. �Ich bin der Kaiser«, sagte der Kaiser, und seine Stimme klang hell und kalt. Dann schwieg er. Die Herren sahen erwartungsvoll aus und nickten ernst. �Und der Kaiser«, sprach er langsam weiter, die Stirn in Falten gelegt, »ist nicht nur der Kaiser, sondern auch das Gesetz. Und das Gesetz ist streng. « Der kaiserliche Geheimschreiber nickte - diese Worte drückten das Kaisertum ziemlich genau aus.

An den Gedanken, zu sterben, musste man sich erst gewöhnen. Gestern noch war der Tod in weiter Ferne gewesen, etwas, das einen nichts anging - der Tod war für andere da. Für einen selbst galt gewissermaßen das ewige Leben oder zumindest das Leben bis in ein hohes Alter, in dem dann der Tod willkommen wäre. Der Weg aus dem riesigen Saal war weit. Die Schritte hallten - der Takt zu einer Todesmusik. Als sie fast am Ausgang waren, erschallte die Stimme des Kaisers, auch waren hinter ihnen seine Schritte zu hören.

Ein Essen, bei dem er nicht zugegen war, schmeckte ihr nicht. Sie saß dann nur da, bleich und stumm, und stocherte auf ihrem Teller. Fragte ihr Vater oder eine der Schwestern oder ein Bruder, ob sie krank sei, bekam er mit kaum hörbarer Stimme zur Antwort: »Frauensachen«. Da war der Kaiser still; die Schwestern seufzten. Und die Brüder mussten ihren Mund halten. Schön und schlimm aber war es, dass der Geliebte meist mit bei Tische saß, oft mit dem Kaiser in wichtigen Gesprächen. Manchmal war Eginhard Gegenstand eines scheuen Blickes.

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